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adversus infirmitas
JÄH AUS DEM LEBEN GERISSEN ?
PLÖTZLICH EINGESCHRÄNKT ?

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 Durch meine neue Perspektive lernte ich im Laufe der Zeit die Grenzen kennen,
die einem Mensch mit mobiler Einschränkung alltäglich gesetzt werden.

Bordsteine sind die größten Hindernisse im Alltag, wenn man seine Beine nicht heben oder
nicht ausreichend anheben kann, wenn man nichts oder nur sehr wenig sieht.

Schmale Gehsteige sind ein hoher Gefahrenpunkt für Menschen, die mit einem Rollator oder im Rollstuhl
unterwegs sind. Bordsteine sind Abgründe, für diese Personen, ist doch die Gefahr des Fallens sehr hoch.

Auch Rollstuhl-Benutzer fahren aktiv mit dem Auto, Umbausätze machen dies möglich,
aber sie benötigen Platz zum Ein- und Aussteigen.

Oftmals wird hier einfach nur ein Schild aufgestellt oder das Rollstuhl-Emblem auf einen bestehenden Parkplatz gemalt.

Geschäftsbetriebe mit Publikumsverkehr müssen wie öffentliche Gebäude nicht nur barrierefrei,
sondern auch Rollstuhl gerecht ausgestattet sein.

 Dass fängt mit mindestens einem Rollstuhl-Parkplatz in der Nähe des Eingangs an, der noch dazu eben hergerichtet sein soll, geht mit möglichst elektrisch automatisch betriebenen ausreichend breiten Türen weiter bis zu einem entsprechend großen Aufzug (bei mehreren Etagen) sowie einer Rollstuhl gerechten Toilettenanlage.

Auch die Sicherheit in den Gebäuden muss ausführlich betrachtet werden.
Zwar werden im Allgemeinen die in den entsprechenden Verordnungen geforderten Angaben eingehalten,
aber diese beziehen sich weitestgehend auf den aufrecht gehenden Menschen.

Feuermelde-Knöpfe sind demzufolge meistens viel zu hoch für Menschen, die im Rollstuhl sitzen oder Kleinwüchsige.

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© Uwe Schneider 2021